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amely deiss 348Amely Deiss eröffnete am Samstag mit "Die Kunst der Faltung – Einknicken oder Kante zeigen" ihre letzte Ausstellung in Ingolstadt. Die Kuratorin und stellvertretende Leiterin des Museums für konkrete Kunst Ingolstadt wird nach Erlangen gehen und dort das Kunstpalais leiten.

Die erste Ausstellung, die sie 2013 unter der neuen Leitung von Simone Schimpf kuratierte, war "S(ch)ichtwechsel. Neue Blicke auf die Sammlung“. Sie präsentierte Werke aus der hauseigenen Sammlung Konkreter Kunst als fulminante Petersburger Hängung an der großen Museumswand und machte damit Furore. „Weiblich, jung, konkret“ titelte der Donaukurier hoch begeistert. Deiss hat, so Kulturredakteurin Karin Derstroff, die Alten Meister gründlich entstaubt, durch neue Zusammenhänge.

Kategorie: Bildende Kunst

faltung 348„Auch ich habe heute schon etwas gefaltet.“ brachte Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel die Dinge gleich mal auf den Punkt und hielt sein Redemanuskript hoch, das passend für die Sakkotasche gefaltet worden war. Inhaltlich lag er damit genau richtig und man kann von einem gelungenen Debut sprechen, denn vor übervollem Haus eröffnete er erstmals als Oberbürgermeister im MKK und hieß 44 internationale Künstlerinnen und Künstler und um die 1000 Gäste willkommen. Dichtes Gedränge also im Museum für Konkrete Kunst. Und ja, es sei wichtig dieses große Interesse mit einem größeren Haus für das Museum zu beantworten, versicherte der Oberbürgermeister dann auch gleich und bestätigte noch einmal dass der Neubau auf dem Gießereigelände kommen werde.

Kategorie: Bildende Kunst

invg 348Es gibt wieder einen Kunstbus! 

Viele Jahre waren sie Eyecatcher auf Ingolstadts Straßen, die Kunstbusse der INVG. Es war eine Idee des damaligen Museumsleiters Peter Volkwein gewesen, Künstler des MKK Museums für Konkrete Kunst wie Morandini, Linschinger, und Glattfelder die Stadtbusse der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft INVG gestalten zu lassen. Etwa 2007 verschwand der letzte dann altersbedingt aus dem Verkehr bzw. entsprach den Anforderungen nicht mehr und wurde verkauft. Die neue Museumsdirektorin Dr. Simone Schimpf war im März 2013 noch nicht ganz im Amt, schon gab es ein erstes Treffen mit ihr, INVG-Geschäftsführer Hans-Jürgen-Binner und Stadträtin Petra Kleine (Freundeskreis Konkrete Kunst) die die Idee wieder aufgegriffen hatte.

Kategorie: Bildende Kunst
Freitag, 22 Februar 2013 22:29

Die Busse, die Linien und die Konkrete Kunst

Die Konkrete Kunst, Gebrauchsgrafik  und Produktdesign stehen in einem engen Zusammenhang. Das wurde in den Ausstellungen im Ingolstädter Museum für Konkrete Kunst MKK immer wieder schön gezeigt. So war es auch sachlich durchaus naheliegend, dass Busse der INVG nicht nur zur Wirtschafts-Werbung, sondern auch für bzw. mit Konkreter Kunst gestaltet wurden. Der damalige Museumsleiter Peter Volkwein, er verstarb 2002, hatte seine guten Kontakte zu den „Konkreten" genutzt, um sie für das städtische Kunst-Bus-Projekt zu gewinnen. Er brachte damit die Konkrete Kunst auf die Straße und unter das Volk und hat so auch versucht mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass diese Kunstrichtung besonders abgehoben und unverständlich sei.

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Marcello Morandini war 1992 der erste der international renommierten Künstler und hat einen schwarz-weiß gemusterten Bus gestaltet. Der rot-blaue Josef Linschinger-Bus kam 1997 hinzu. Im Sommer 2000 war es der Schweizer Hans-Jörg Glattfelder, der konkrete Kunst als bunte Rauten in den Verkehr brachte. „Glattfelder, international anerkannter Vertreter der Konkreten Kunst hat schräggestellte „fliegende Rhomben" in kräftigen Farben gewählt, die in einem swingenden Rhythmus das horizontal-vertikal geprägte Stadtbild aufbrechen sollen, deren Anordnung aber den Grundregeln der Konkreten Kunst entsprechen." beschrieb damals die INVG das Werk des Künstlers in ihrer Zeitung „Haltestelle".

DINVG-308x435ie INVG hätte diese Reihe auch gerne weitergeführt, denn die Reaktionen aus der Bevölkerung auf diese fahrbaren Exponate konkreter Kunst waren rundum positiv. Im Straßenbild sind sie immer aufgefallen, man freute sich, wenn man einen „Konkreten" erwischte.

Doch wie kommen wir überhaupt dazu, über die „konkreten Busse" nachzudenken, die inzwischen aus Altersgründen längst nicht mehr fahren (wo sind eigentlich die Kunst-Karosserien der ausgemusterten Busse hingekommen?).  Anlass hier etwas in der Vergangenheit zu schwelgen und in die Zukunft zu denken ist eine neue Werbung der INVG:  Konkrete Kunst? Die Buslinien der INVG. Damit scheinen sich Verkehrsgesellschaft und Museum nun doch wieder etwas anzunähern, die INVG gibt auf alle Fälle wieder positive Signale. Und wir wissen, dass Dr. Simone Schimpf, die neue Leiterin des Museums, auch schon einmal auf dieses Kunst- Bus-Projekt angesprochen worden war, lose nur und nur am Rande – doch es wird sicher noch konkreter werden. Simone Schimpf muss nun erst einmal in Ingolstadt ankommen. Im April ist es soweit. Dann begrüßen wir sie freundlich und kunstaffin mit dieser „konkreten" INVG-Werbung. Vielleicht fahren sie uns dann ja sogar zur Eröffnung des Museums Konkrete Kunst und Design – die neuen „konkreten" Busse der INVG. Schön wär's.

Kategorie: Bildende Kunst

timmUlrichs

Die großartige Ausstellung „Timm Ulrichs. Bilder-Finder – Bild-Erfinder" geht nun bald zu Ende – bis zum Sonntag, 24. Februar 2013 ist die Ausstellung noch geöffnet und Möglichkeit, den Künstler Timm Ulrichs und sein Werk an drei besonderen Veranstaltungen besser kennen zulernen.

Kategorie: Bildende Kunst

Die neue Leitung des Museums für Konkrete Kunst ist gefunden. Der jetzige Leiter des MKK, Tobias Hofmann, wird Ingolstadt verlassen und ab Februar das Gröhan-Museum in Berlin übernehmen, so dass die Stelle neu ausgeschrieben wurde.

Die Leiterin des MKK wird Dr. Simone Schimpf, 39, aus Stuttgart werden. Sie wurde von einer Findungskommission vorgeschlagen und heute in einer gemeinsamen Sitzung des Kultur- und Finanzausschusses bestätigt.

In der Findungskommision waren, neben den Vertretern von Stadt und Stadtrat, auch Frau Ingeborg Wilding vertreten, eine der Gründerinnen der Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt und Stephan Brummet, Vorsitzender des Freundeskreises Konkrete Kunst Ingolstadt.

Simone Schimpf ist noch die stellvertretende Direktorin und Kuratorin am Kunstmuseum Stuttgart, an dem sie seit mehr als acht Jahren tätig ist. Vor kurzem ist dort ein Bestandskatalog zur Konkreten Kunst erschienen und auch das dortige Archiv Baumeister veröffentlicht regelmäßig zu diesem wichtigen Stuttgarter Künstler, der als Konkreter auch im Museum MKK Ingolstadt zu sehen ist.

Zu den Aufgaben als neue Museumsleiterin in Ingolstadt wird nicht nur die Bespielung das MKK in der Tränktorstraße gehören, sie wird auch den Neubau und Neustart des MKK+Design begleiten und wesentlich mit gestalten können.

K10 wünscht ihr dafür viel Erfolg, freut sich sehr auf die Zusammenarbeit im kreativen Ingolstadt und gibt hier einen ersten Eindruck von Simone Schimpf, der neuen Leiterin des Museums für Konkrete Kunst (und Design) Ingolstadt.

 

 

Kategorie: Bildende Kunst

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