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stadtraumleben trafo 348Ingolstadt - eine InGOLDcity für Kreative, überhaupt attraktiver für junge, gut qualifizierte Leute. Wirtschaft, Image und freie Kulturszene fördern - damit befasst sich Stadtplanerin Julia Seiler in ihrem Blog StadtRaumLeben. Akzeptanz und Förderung der und des Kreativen, Dialog zwischen Szene und Politik, Interesse der Wirtschaftsförderung an den kreativen Produktionsprozessen, Anerkennen, dass Kulturförderung, Stadtimage und Kulturszene zusammenhängen … und überhaupt auch in  Ingolstadt so etwas wie konkrete Ideen zur Förderung der Kreativwirtschaft, die kleinteilig ist, heterogen und immer in Veränderung.

Julia Seiler ist hier geboren und aufgewachsen, studierte Stadtplanung in Stuttgart. julia seilerSie gehört zu den Ingolstädterinnen, die zum Studium und Arbeiten weggingen und sich mit ihrem Wissen und Aktionen (parking day 2015) weiterhin in ihre Herkunftsstadt einbringen. Ähnlich übrigens wie auch das Kreativ-Kollektiv kurator.in  In ihrem Blog StadtRaumLeben befassen sich Julia Seiler und Olivia Schwedhelm mit Themen rund um Stadt, Stadtleben, Menschen und die vielfältige Nutzung des öffentlichen Raums.

Wir stellen hier einige zentrale Gedanken zur Kreativwirtschaft und Kultur vor und empfehlen unbedingt auch die spannenden Stadtuntersuchungen  InGOLDcity I – VIII .  Die folgenden Zitate sind aus 

InGOLDcity VIII – Akzeptanz und Förderung

  • Dass moderne Firmen junge, kreative und gut ausgebildete Leute suchen, steht fest. Ebenso wie die Tatsache, dass Städte Kulturschaffende und Kreative brauchen, um weiche Standortfaktoren und damit das Image auszubilden. Denn so entsteht eine attraktive Ausstrahlungskraft für Zuzügler und Bürger.
  • Wie kann ein komplexer Organismus wie Kreativwirtschaft und Nischenkultur gefördert werden?
  • Für Stadtverwaltung, Politik und Wirtschaftsförderung ist sie eine unsichere Branche. Außerdem ist Kreativwirtschaft ein sehr kleinteiliger, heterogener Organismus, der unstetig ist, sich ständig verändert und formt. Diese Komplexität macht es sehr schwer, sich mit der Szene auseinanderzusetzen und allgemein gültige Fördermöglichkeiten aufzuzeigen, weil es nicht den einen Ansprechpartner gibt.
  • Dem kann man nicht mit bisherigen Verwaltungsstrukturen gegenüberstehen.
    Bisher gibt es noch keine explizite Zuständigkeit für Kultur- und Kreativwirtschaft und auch keine Richtlinien zur Steuerung dieser Branche.
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  • Was mit Sicherheit aktiv getan werden kann, ist, ein passendes Umfeld mit Anreizen und Freiräumen zu schaffen, um dann zu beobachten, was passiert, ohne die Gewissheit zu haben, dass überhaupt etwas innerhalb kürzester Zeit geschieht.
  • Geduld ist also ebenfalls ein entscheidender Faktor, der aufgebracht werden muss.
  • Elementar wichtig ist, sich auf die Szene einzulassen, sich mit ihrer Denkweise auseinanderzusetzen, verstehen, wie sie gestrickt ist und wie deren Produktionsprozesse ablaufen.
  • (Die Szene) braucht sie absoluten Freiraum, um ihrer Eigenlogik zu folgen und ihrer Dynamik freien Lauf zu lassen. Nur so kann Kreativwirtschaft Impulsgeber für andere Sektoren in der Stadt werden. Drängt man sie hingegen von vorn herein in die Nische der Innovationsbringer und Imageverbesserer, die möglichst zügig ihre Ausstrahlungskraft entfalten sollen, wandert sie ab oder wird im Keim erstickt.
  • Verwaltung und Politikstrukturen müssen sich verändern und öffnen: alle Akteure der relevanten, politischen Ebenen müssten zusammengebracht werden und auch zusammenarbeiten: Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Kulturförderung, Verbände, Kammern.
  • (Gebraucht würde dann ein) Vermittler zwischen allen Parteien. Dieser muss von allen Akteuren akzeptiert sein, soll aber seitens der Szene nicht als Stadt oder Verwalter wahrgenommen, sondern als Partner und Berater gesehen werden. Er übernimmt die Aufgabe, Entwicklungsprozesse zu moderieren und eben zwischen allen Parteien zu vermitteln sowie als Anlaufstelle und Sprachrohr für die Szene zu dienen.
  • Viele kreativ Tätige (sind) sektorenübergreifend und sowohl informell als auch innerhalb der etablierten Kultur tätig. Kürzungen des Etats des öffentlich geförderten Kultursektors bedeuten also immer auch Folgen für die informelle Kultur und damit auch für die wirtschaftliche Dynamik der Stadt.
  • Kürzungen des Etats des öffentlich geförderten Kultursektors bedeuten also immer auch Folgen für die informelle Kultur und damit auch für die wirtschaftliche Dynamik der Stadt.

www.stadtraumleben.de

AchtungKultur 348Ingolstadt | Die Bedeutung von kulturellen und kreativen Milieus als Standortfaktor ist seit Jahren Thema zahlreicher Publikationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Vielfältige Unterstützungsmaßnahmen ausdrücklich für diese Wirtschaftsbranchen sind daraus entstanden.

K10 ist ein Projekt, das 2012 aus der kreativen Szene Ingolstadts heraus entstanden ist, mit dem Ziel in Stadt und Region 10 die Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken und sichtbar zu machen. Kreative und ihre Unternehmen werden vorgestellt, das Denken und die Bedingungen von Kultur- und Kreativwirtschaft wird thematisiert, kreatives Arbeiten in Wert gesetzt, ein Netzwerk angeboten. Ein gutes Klima für Kultur und Kreative, dass Wissen über die Besonderheiten von Kreativwirtschaft ist eine wesentliche Bedingung für Stadt, Standort und Wirtschaft – das gilt es zu zeigen.

brandl 348Der Bundestagsabgeordnete Dr. Reinhard Brandl (CSU) ist ein Mann, der nah an der regionalen Wirtschaft ist. Er kommt aus einer Unternehmer-Familie aus Eitensheim und ist mit Fragen zur Stärkung des Standortes und der regionalen Wertschöpfung natürlich vertraut. Auch dies mag ein Grund für ihn gewesen sein, sich für die Ausstattung seines Berliner Abgeordnetenbüros auf der Kunstmesse in Ingolstadt umzusehen. Bereits an der Theke des Kunstcafés Diagonal zeigte er sich offen für die Diskussion mit den Künstlern, hier mit Michael Schölß und Reinhard Dorn, und ließ sich gerne auch von Werner Kapfer, dem Vorsitzenden des BBK Ingolstadt, beraten.

Kategorie: Bildende Kunst

Die Veranstaltung FORMAT:DIALOG in Ingolstadt widmet sich zwei Themen, welche die Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft in ihrem täglichen Geschäft bewegen. Zum einen geht es um die Planung der eigenen unternehmerischen Tätigkeit, zum anderen um die Frage, welche Voraussetzungen zu Innovationen führen. Durch den gemeinsamen Erfahrungsaustausch können die Teilnehmer Unterschiede und Gemeinsamkeiten verstehen, Neues aufgreifen und neue Kontakte knüpfen.

Datum: Mittwoch, 11.12.2013, 15-20 Uhr
Ort: eventhalle Westpark, Am Westpark 2, Ingolstadt

Kategorie: Kreativwirtschaft

endberichtkreativSeit gestern (14.12.) liegt der Endbericht einer umfangreichen Studie zur Kultur- und Kreativwirtschaft (KUK) in Deutschland vor. Der ca. 200-seitige Endbericht gibt einen ausführlichen Überblick zum Wertschöpfungsbeitrag und zu den Innovationswirkungen der KUK und ihrer Teilbranchen in Deutschland. Auftraggeber war das Bundeswirtschaftsministerium. Erstellt wurde die Studie im Rahmen einer Kooperation von Fraunhofer-Insitut und Prognos AG.

Untersucht werden in der Studie sowohl Innovationsfähigkeit- und potenziale als auch quantitative und qualitative Wertschöpfungseffekte der KUK. Am Schluss des Berichts stehen wirtschaftspolitische und unternehmensstrategische Handlungsempfehlungen.

Die Autoren der Studie stellen fest: Zentrale Merkmale der Wissensökonomie sind ein hoher Anteil immaterieller Produkte und Dienstleistungen, die Öffnung firmeninterner Innovationsprozesse für externes Wissen und neue Verwertungs-möglichkeiten internen Wissens (Open Innovation). Der Einsatz mobiler IKT ermöglicht neue Formen der Arbeitsgestaltung und Kollaboration sowie neue Geschäftsmodelle. Dieser Strukturwandel ist in der KUK besonders zu beobachten.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft verfügt nicht nur für sich selbst über ein hohes Innnovationspotenzial, sondern fungiert zugleich als wichtiger Katalysator für Innovationen und wissensbasiertes Wachstum in zahlreichen anderen Wirtschaftsfeldern. Branchen wie die Medien-, Design-, Games- oder Werbewirtschaft gelten als Vorreiter für neue Formen, Organisation und Prozesse der Innovation (z.B. Open Innovation, Design Thinking, Co-Working, virtuelle Kollaboration) und ihre spezifischen, vor allem designbezogenen Leistungen gewinnen für die Wettbewerbsfähigkeit anderer Branchen zunehmend an Bedeutung. Die Anteile service- und kundenbezogener Innovationen werden in diesen Branchen als besonders hoch eingeschätzt.

Verschiedene Initiativen haben in den letzen Jahren erheblich dazu beigetragen, die Kultur- und Kreativwirtschaft als Wirtschafts- und Wachstumsfeld zu etablieren und zugleich ein Zugehörigkeitsgefühl der Akteure zur Kultur- und Kreativwirtschaft zu entwickeln. In den nächsten Jahren geht es darum, den Weg weiter zu gehen und die Wertschöpfungsverflechtungen sowohl zwischen den Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft als auch mit Branchen außerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft auszubauen, Innovationspotenziale zu erkennen und gezielt zu nutzen. Vor allem der Vernetzung mit der Industrie kommt dabei eine bedeutende Rolle zu.

Den vollständigen Endbericht gibt es hier.

Kategorie: Kreativwirtschaft

KreativwirtschaftEinen Video-Bericht zum ersten "Creative Wednesday" der Kreativwirtschaft Ingolstadt hat Andreas Rohrmeier von Schanzer TV hier eingestellt. Auf der Veranstaltung präsentierten Kreativ-Firmen und Kulturschaffende ihre Unternehmen und Projekte.

Mit dabei: Dr. Sina Brübach-Schlickum vom Münchner Coworking Space Combinat 56, Matthias Neuburger und Daniel Lange vom Kulturwerk Ingolstadt, Sigrid Diewald von der Kommunikationsagentur schnellervorlauf, Andreas Rohrmeier von der Medienagentur AV Groups, Ulrich Buckenlei von der Agentur für interaktive Medien VISORIC und natürlich unsere K10-Plattform für die Kultur- und Kreativwirtschaft Ingolstadt und der Region 10. Veranstalter des Abends waren das Regionalbuero Bayern des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, die Stadt Ingolstadt und die IFG Ingolstadt in Kooperation mit dem Kunstverein und dem Stadttheater Ingolstadt.

Kategorie: Kreativwirtschaft
Sonntag, 06 Mai 2012 13:53

Über das Projekt

 

K10 zeigt Ingolstadt von seiner kreativen Seite


K10 ist die regionale online-Plattform von und für Kreativ-Unternehmen, Künstlerinnen und Künstler, Kulturaktive und -begeisterte. Sie verknüpft News, Service und Community unter einer Adresse. Sie vernetzt Wirtschaft und Szene. Sie steht für Ingolstadt, die Region 10 und alle, die hier schaffen und schöpfen. Idee und Realisierung dafür kommt von Unternehmen der regionalen Kreativwirtschaft.

K10 will Kulturschaffende, Akteure und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft aus Ingolstadt und Region vernetzen und präsentieren. Es solle eine verbesserte Transparenz und verstärkte Publizität der Branche innerhalb und außerhalb der Region bewirkt werden. So soll ein möglichst repräsentatives Bild von den Kreativen und Kulturschaffenden aus Ingolstadt und der Region 10 gezeichnet werden. Die Redaktion motiviert dabei auch Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft eigene Beiträge einzubringen.

Im Infobereich liest man Neuigkeiten rund um die Kultur- und Kreativwirtschaft, zu Beratung, Förderung, Publikationen, Weiterbildung, Forschung sowie Auszeichnungen für Kreative und Kulturschaffende in unserer Region.

Im Serviceteil trifft Angebot auf  Nachfrage, Projekte treffen Sponsoren. Hier findet Kreativ-Wirtschaftsförderung statt. Der Firmenindex ist das Schaufenster in die Region. Vom einfachen, kostenlosen Eintrag bis zur maßgeschneiderten Präsentation mit Portfolio ist alles möglich. Das mittelständische Kreativunternehmen ist hier genauso gut aufgehoben wie die einzelne Künstlerin.

 

Mitmachen und vernetzen

Neuigkeiten, eigene Veranstaltungen, Bilder einfach im K10net posten und so Gleichgesinnte erreichen. K10net ist das soziale Netzwerk in dem man sich online trifft und in dem sich auch Kreative gerne austauscht -  denn bei K10 gilt ausdrücklich: Die Rechte für Bilder, Texte, Videos bleiben bei den Urheberinnen und Urhebern.

Die Gestaltung von K10 bietet Firmen der Kreativwirtschaft, Kulturschaffenden und Kreativen einen ästhetischen Rahmen ihre Plattform durch eigenen Input mit zu gestalten. K10 ist die Einladung den Lebens- und Schaffensraum zu präsentieren, zu besetzen, zu gestalten - digital und real.

 

Team

Die K10-Plattform wurde aus der Ingolstädter Kreativwirtschaft initiiert, realisiert und wird konzeptionell von diesen weiter entwickelt. Das Team aus www.pw-projekt.de und www.gondor.de betreut die Plattform redaktionell, recherchiert, berät Nutzer, Firmen und Kreative mit dem Ziel diese und die Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt und Region gut zu präsentieren. 

 

Sponsoren

Die Umsetzung der Plattform wurde gefördert von der IFG Ingolstadt, dem Kulturreferat und dem Referat für Stadtentwicklung der Stadt Ingolstadt. Sie erreichen uns für Anregungen, Neuigkeiten, Fragen und Support unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Kategorie: Uncategorised

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