Dienstag, 18 Juli 2017 15:55

KuK meets IFG | Kreativwirtschaft Thema im IFG-Verwaltungsrat

von

KUK IFG 2 348INGOLSTADT | Die Kultur- und Kreativwirtschaft Ingolstadts (KuK) war Thema in der Juli-Sitzung der IFG (Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft der Stadt). IFG-Vorstand Norbert Forster berichtete dem Verwaltungsrat von einem aktuellen Gespräch mit Kreativwirtschaft und Oberbürgermeister Christian Lösel. Die inzwischen gut vernetzte Ingolstädter KuK hatten dem OB ein erstes Konzept vorgelegt, wie Ingolstadt kurz- und mittelfristig attraktiver für Kreative und kreativwirtschaftliche Unternehmen werden kann. Einige Ideen daraus sollen bereits konkret für Ingolstadt umgesetzt werden. Dazu gehört eine Ausstellung zur „Sichtbarmachung“ der KuK-Branchen und der kreativen Köpfe aus Wirtschaft und Szene, Aktionen begleitend zur Landesgartenschau 2020 oder ein Pop-Up-Store im Rahmen von InCity-Freiraum.

Nach einer IFG-Veranstaltung zur KuK „Perspektivwechsel | Sichtweisen ändern – Potenziale nutzen“ im September 2016 war schließlich doch nochmal Bewegung in das Thema Kreativwirtschaft in Ingolstadt gekommen. Noch auf der Veranstaltung hatte der OB zugesagt, dass es konkrete Zuständigkeit für die KuK bei der IFG geben werde. Wirtschaftsförderin Alexandra Kröner ist nun also im offiziellem Auftrag verantwortlich dafür, die Ingolstädter KuK zu fördern. Sie macht es mit Erfolg. Seitdem haben sich die Kreativschaffenden aus allen Branchen vernetzt, ihre Interessen abgesteckt und formuliert und ein erstes Konzept erstellt, wie Ingolstadt attraktiver für kreative Branchen und kulturelle Szene werden könnte. Auch dazu, warum es gut für die klassische Wirtschaft ist, diese Branchen konkret zu (wirtschafts)fördern. Die Design-Unternehmen beispielsweise erhoffen sich einiges von einem kreativen Aufbruch, denn gerade sie stellen einen Fachkräftemangel fest. Gut qualifizierte Kreativschaffende gehen zum Arbeiten eben gerne dahin, wo andere Kreative sind und die Stadt sich entsprechend präsentiert. Im Bereich Gastronomie, Clubs, Szenetreffs bestehe da noch einiger Nachholbedarf, meinen sie. Ein vielfältiges Gastro- und Eventangebot – auch das gehöre zur KuK-Förderung.

KuK Logo 348Gut vernetzt sind die Kreativen aus Architektur, Design, Kunst, Literatur, Medien oder Eventmarkt längst auch mit dem neuen, digitalen Gründerzentrum. Brigk-Geschäftsführer Dr. Franz Glatz hatte das Gespräch beim OB begleitet und aus Sicht der digitalen Start-Ups beigetragen.

Wer sich dafür interessiert an einem Vernetzungstreffen der KuK teilzunehmen kann sich direkt an Alexandra Kröner wenden, die Wirtschaftsförderin der IFG: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei K10 nachfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Bildnachweis: Foto (c)K10; Logo (c)schnellervorlauf

Gelesen 4120 mal

K10 auf Facebook